Video "Erst KIT und dann, Mirko?" mit Mirko Drotschmann

Berufswege ehemaliger Studierender

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Tobias, Studium 2006–2012, heute: Assistent der Geschäftsführung am International Department des KIT
Allen, die ein echtes Interesse an Geschichte und Philosophie haben, würde ich das Euklid-Studium uneingeschränkt empfehlen. Insbesondere sollte man sich nicht von der Angst vor dem „Danach“ abschrecken lassen. Wie viele meiner Kommilitonen wusste auch ich bis zum Schluss nicht, wo es mich hinverschlagen würde. Nach dem Studium standen mir viele Möglichkeiten offen, z. B. eine akademische Laufbahn. Letztlich habe ich mich umentschieden und parallel zum Abschluss meiner Doktorarbeit bereits ein Jobangebot als Assistent der Geschäftsführung am International Department des KIT angenommen.
 
Tanja, Studium 2008–2014, heute: Doktorandin am Institut für Philosophie der Universität Bern
Ich habe Euklid mit Schwerpunkt Philosophie studiert. Momentan habe ich eine Stelle als Doktorandin in einem Projekt an der Universität Bern. An Euklid habe ich sehr geschätzt, dass es ein familiärer Studiengang war, in dem man gut eigene Schwerpunkte setzen konnte und das Betreuungsverhältnis sehr gut war. Und die Logik- und Argumentationskurse helfen mir heute noch sehr weiter!
Foto von Tanja Rechnitzer
 
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David, Studium 2008–2013, heute: Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Bundestagsabgeordneten
Ich arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem südpfälzischen Bundestagsabgeordneten. Da ich auch Soziologie im Nebenfach studiert habe, promoviere ich zudem noch im Fach Soziologie zum Thema „Gerechtigkeitskonstruktion im alltagspolitischen Kontext“. Daneben bin ich ehrenamtlicher Beigeordneter der Gemeinde Bellheim. Diese Vielzahl von Tätigkeiten hat sehr viel mit dem Euklid-Studium zu tun, denn der Studiengang gibt einem sehr viele potentielle Berufsfelder an die Hand. Man muss dabei selbst die Initiative ergreifen und seinen weiteren Weg selbst definieren. Hat man dies aber getan, so lernt man im Studiengang Euklid vor allem eines: über komplexe Themen strukturiert nachzudenken. Findet man dann ein Feld, das einen interessiert (wie die Politik bei mir), dann ist der Studiengang eine sehr gute Wahl.
 
Martin, Studium 2006–2014, heute: Doktorand am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT
Bereits während meines Masterstudiums habe ich am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) als Forschungsassistent gearbeitet. Die Fähigkeit zur Selbstorganisation und die Vertrautheit mit verschiedenen Aspekten der Technikphilosophie und Technikgeschichte waren für verschiedene Projekte des ITAS besonders wertvoll. Seit 2014 schreibe ich dort eine Doktorarbeit zur Verantwortung in Innovationsprozessen – vielleicht der Beginn einer wissenschaftlichen Karriere in einem interdisziplinären Feld.
Foto von Martin Sand
 
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Arno, Studium 2007–2011, heute: Unternehmensberater
Durch Euklid habe ich meinen Umgang mit Texten und Logik stark verbessert. Eine meiner Lieblingsvorlesungen war Ars Rationalis. Dort habe ich gelernt, Texte zu analysieren und auf ihren argumentativen Kern zu reduzieren und wie ich selbst eine gut strukturierte Argumentation aufbaue.
 
Tobias, Studium 2002–2007, heute: Professor für Schlüssel- und Selbstkompetenzen an der Hochschule der Medien Stuttgart
Aus meinem Geschichtsstudium in Karlsruhe habe ich vor allem ein gutes Verständnis für den Konstruktionscharakter von Realität(en) und historischen Narrativen mitgenommen. Diese „Brille“ auf die Welt hat mir bei meinen verschiedenen beruflichen Stationen immer eine gewisse Gelassenheit und die Fähigkeit für Perspektivwechsel ermöglicht. Genossen habe ich in meiner Studienzeit am KIT den sehr direkten Kontakt zu den Lehrenden und die vielen praktischen Lehr-(Lern)-Projekte.
Foto von Tobias Seidl