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Der M.A.-Studiengang Euklid

Studienaufbau

Das Studium hat eine Regelstudienzeit von 4 Semestern und einen Umfang von 120 Leistungspunkten (LP), eine maximale Studienzeit ist nicht festgesetzt. Der Studiengang ist inhaltlich in disziplinär charakterisierte „Fächer“ gegliedert:

  • das Pflichtfach Hermeneutik
  • die folgenden fünf Wahlpflichtfächer, von denen zwei zu wählen sind:
  1. Theoretische Philosophie
  2. Praktische Philosophie (Ethik und Politische Philosophie)
  3. Ideengeschichte Alt-Europas
  4. Politische Geschichte (ab 1750)
  5. Kulturgeschichte der Technik (insb. seit der Industriellen Dop­pel­re­vo­lu­tion)

Jedes Fach umfasst zwei Module. Es wird empfohlen, das erste in den ersten beiden Semestern zu absolvieren, das zweite im dritten und vierten Semester. Die Themen der konkreten Lehrveranstaltungen in den Modulen ändern sich für gewöhnlich von Semester zu Semester und es werden üblicherweise auch mehrere Seminare zur Auswahl angeboten. Das entspricht der geisteswissenschaftlichen Tradition. Fortgeschrittenes Lehren und Lernen erfolgt weniger in sich wiederholenden Standardveranstaltungen derselben Thematik, als vielmehr in der exemplarischen Vertiefung von wechselnden Themen – insbesondere im einzelnen Seminar mit seinen besonderen Herausforderungen an eine inhaltlich versierte, kritische Kommunikation und Diskussion. Auf diese Weise werden erhebliche Freiheiten in der Studiengestaltung ermöglicht.

Weitere Bestandteile des Studiums sind ein Berufspraktikum (10 LP) und die Masterarbeit (30 LP).

Genauere Informationen zu den Modulen und dem Studienplan finden Sie im Modulhandbuch. Zusätzlich zur offiziellen Version im pdf-Format gibt es auch eine Online-Version, in der sich mittels mehrerer Fenster bequem im Modulhandbuch stöbern lässt.

 

Studienziel

Die Studierenden sollen solche Kompetenzen auf- und ausbauen, die sie zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten in den gewählten Fachgebieten befähigen. Sie sollen zum Ende ihres Studiums in der Lage sein, in ihrer Masterarbeit ein Thema nach den disziplinären Standards der Geschichtswissenschaft bzw. der Philosophie zu bearbeiten. Eine mindestens mit „gut“ bewertete Masterarbeit und ein entsprechendes Gesamtergebnis der Masterprüfung qualifiziert grundsätzlich dazu, anschließend ein Dissertationsprojekt in Angriff zu nehmen.

 

Zulassungsverfahren

Zulassungsvoraussetzung ist ein bestandener Bachelorabschluss oder mindestens gleichwertiger Abschluss an einer Universität, Fachhochschule, Berufsakademie oder an einer ausländischen Hochschule, wobei das Studium mit einer mindestens dreijährigen Regelstudienzeit, alternativ mit einer notwendigen Mindestpunktzahl von 180 ECTS-Punkten, in Europäischer Kultur und Ideengeschichte oder einem Studiengang mit im Wesentlichen gleichem Inhalt absolviert worden sein muss. Es sind Mindestkenntnisse und Mindestleistungen in den Fächern Philosophie und Geschichte im Umfang von 100 Leistungspunkten nachzuweisen.

Ist für den Studiengang die Zahl der Studienplätze begrenzt worden (Numerus Clausus) findet ein Auswahlverfahren statt, in dem nach folgenden Kriterien unter den Bewerberinnen ausgewählt wird:

  • Bis zu 30 Punkte für den ersten akademischen Abschluss.
  • Bis zu 90 Punkte für Studienleistungen in Philosophie
  • Bis zu 90 Punkte für Studienleistungen in Geschichte.
  • Gleichwertige Fächer können berücksichtigt werden.
  • Bis zu 15 Punkte für wissenschaftliche und berufliche Leistungen.

Die Studien- und Prüfungsordnung sowie Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Informationen über eine evtl. bestehende Zulassungsbeschränkung und die Bewerbungsfristen ergeben sich aus den Bewerbungsseiten des KIT.